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Aktuelle Projekte

 

Verwertung und Anbauoptimierung von Hanf als Nachwachsender Rohstoff
Hanf mit seinen vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten soll wieder vermehrt angebaut werden, da mit dieser Erweiterung des Kulturartenspektrums die Biodiversität gestärkt werden kann. Durch innovative Hanfprodukte wie CBD-Extrakte entstehen neue Chancen für die Wertschöpfung im ländlichen Raum. Durch das Projekt werden konkrete Empfehlungen zum nachhaltigen Anbau sowie den erzielbaren Qualitäten und Erträgen für die diversen Nutzungspfade erarbeitet. Beratungsaussagen sind nötig zu Sortenwahl, Saatdichte und -zeitpunkt, Erntetermin sowie zum Stickstoffbedarf. Auch die rechtliche Situation und die Marktlage werden laufend ermittelt und in der Beratung weitergegeben.

Ziel

Zielsetzung des Projektes ist es unter anderem, den korrekten Düngebedarf von Hanf für die verschiedenen Nutzungsrichtungen zu bestimmen. Die bisherigen Werte im „Gelben Heft“ sind veraltet und nur auf die Fasernutzung ausgelegt. Durch eine Überarbeitung können das Grundwasser geschützt und unnötige Düngermengen eingespart werden. Das Projekt soll mit konkreten Empfehlungen zum nachhaltigen Anbau und den erzielbaren Qualitäten und Erträgen, der Darstellung der diversen Nutzungsmöglichkeiten sowie aktuellen Kontaktlisten zu Verarbeitern und Geräteverleihern die nötigen Entscheidungsgrundlagen als Basis für einen weiteren Anbau der vorteilhaften Kultur schaffen.

Methode

Im Rahmen des Projekts werden wichtige Forschungsfragen zum Hanfanbau, Nutzungsrichtungen und Marktpotenzial durch folgende Vorgehensweise eruiert:

  • Klärung produktionstechnischer Fragen je nach Nutzungsrichtung sowie Möglichkeiten mechanischer Unkrautregulierung in Körnerhanf
  • Prüfung der Standortvoraussetzungen
  • Ökologische Bewertung, besonders mit Blick auf Gewässerschutz
  • Erarbeitung konkreter Sortenempfehlungen je nach Nutzungsrichtung und Fruchtfolgestellung
  • Anzeigen der möglichen Verwertungsvarianten und Kopplungsnutzung
  • Netzwerkarbeit zur Bereitstellung von Kontakten zu Verarbeitern, Verleihmöglichkeiten für Erntegeräte sowie Informationen zur rechtlichen Situation
  • Vorstellung der Erkenntnisse am jährlichen TFZ-Feldtag und durch Informationsmaterial
 
Projektverantwortliche:
Dr. Corinna Urmann
 
Projektpartner
Dr. Maendy Fritz – Technologie- und Förderzentrum
Karolin Mangold – Technologie- und Förderzentrum
Landwirtschaftskammer NRW – Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse
 
Laufzeit: 01.01.2020 – 31.12.2022
Finanzierung: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF)
Förderkennzeichen: G2/N/19/07
Logo des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Neuartige Hopfenextrakte für die Neuroregeneration

Das Auftreten von neurodegenerative Erkrankungen ist eng mit dem fortschreitenden Alter gekoppelt. Die sich derzeit auf dem Markt befindenden Präparate zur Behandlung von Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson dienen der Symptombekämpfung und können die Krankheit an sich nicht aufhalten. Neuartige Therapieansätze zielen auf die Aktivierung der Regeneration des betroffenen Arials durch die Verabreichung spezieller Substanzen ab. Einige sekundäre Pflanzeninhaltstoffe des Hopfens weisen in vitro interessante Effekte bzgl. der Regeneration und Neubildung von Nervenzellen auf und eignen sich somit möglicherweise für einen Einsatz in der regenerativen Medizin. In Arbeiten zum Markt- und Verbraucherverhalten zu pflanzlichen Arzneimitteln konnte gezeigt werden, dass ein generelles Verbraucherinteresse an innovativen pflanzenbasierten Arzneimitteln besteht und sie auch solchen auf Hopfenbasis interessiert gegenüberstehen.
Ziel des Projektes ist die Generierung eines erweiterten Absatzmarktes durch ein neues Produkt für Hopfen-verarbeitende Betriebe in Bayern. Ein Teilziel hierzu ist die Weiterentwicklung einer speziellen, zum Patent angemeldeten Methode zur Gewinnung wertvoller neuroaktiver Hopfenextrakte in Richtung des Pilotmaßstabes. Hierzu wird aus einem Reststoff der Hopfenverarbeitung, der bis dato als Futterstoff Verwendung findet, ein Spezialextrakt entstehen, der seine Anwendung in der Phytopharmazie finden soll. Dazu soll ein Produktkonzept für ein solches Phytopharmazeutikum entwickelt und getestet werden, das dem frühen Entwicklungsstadium und den inhärenten Risiken Rechnung trägt.

Förderung:

  • StMELF Bayern

Projektteam:

  • Dr. Corinna Urmann (Ansprechpartnerin)
  • Dr. Veronika Huber (Projektmitarbeiterin)
  • Theresa Able M.Sc. (Projektmitarbeiterin)

Projektbeginn:

  • Oktober 2019

Projektende:

  • September 2022
Vom Molekül zum Material – Biobasierte Klebstoffe

Projektteam:

  • Prof. Dr. Herbert Riepl (Ansprechpartner)
  • Rainer Herzog (Projektmitarbeiter)

Projektbeginn:

  • 2016

Projektende:

  • 2020

 

Gemeinsame Erforschungs von Naturstoffen aus Blaualgen als Entwicklungsmodell der grenzüberschreitenden wissenschaftlichen Partnerschaft

Ziel dieses Projektes ist die Erforschung von Blaualgen als Ausgangsbasis für hochwertige Produkte durch den Einsatz kultivierter Biomasse. Hierzu werden Lynbyatoxine gezielt mittels metallkatalysierter Dien-Metathese modifiziert. Durch die Metathese wird die Lipophilie dieser Substanzen erhöht. Lyngbyatoxine gelten generell als neurotoxische Verbindungen, welche die Blut-Hirn-Schranke leicht überwinden. Durch Bioaktivitätstest werden die Substanzen auf ihre Neurotoxizität und das Differenzierungspotential hin untersucht.

Projektteam:
Prof. Dr. Herbert Riepl (Ansprechpartner)
Dr. Corinna Urmann
Stefanie Ritter M.Sc.
Sebastian Bieringer M.Sc.

Projektstart:
2017

Projektende:
2020

 

 

PflanzEx

Beschreibung folgt in Kürze

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Kontakt

Professur Organisch-Analytische Chemie

Schulgasse 16
94315 Straubing

Leitung

Prof. Dr. Herbert Riepl

Tel.: +49 (0) 9421 187-302
Fax: +49 (0) 9421 187-285
E-Mail: herbert.riepl@hswt.de

Sekretariat

Roswitha Karl

Tel.: +49 (0) 9421 187-221
Fax: +49 (0) 9421 187-285
E-Mail: roswitha.karl@hswt.de